“Estanzas de invierno”/ “Winterliche Stanzen”

Estanzas de invierno[1]

Por R.M. Rilke / Traducción de Gerardo Piña


Soportaremos los días fallidos

desde los lindes de la resistencia;

a la defensiva, nuestra mejilla

nunca está lista para el viento intenso.

La noche es fuerte, pero allá a lo lejos

una lámpara débil nos persuade.

Que te consuele: la helada prepara

la tensión futura de tus sentidos.


¿Viviste en su totalidad las rosas

el verano pasado? Siente, piensa:

¿la frescura de las horas al alba,

el paso ligero por los caminos

entretejidos como telarañas?

Cae en ti, emociónate, despierta

el deseo amado y hoy ausente en ti.

Y cuando veas que algo se te ha ido

alégrate: puedes volver a empezar.


Quizás un brillo y vueltas de palomas,

una reminiscencia de ave como

una sospecha a medias, un vistazo

de flores que muchos pasan por alto:

sospecha perfumada ante la noche.

En la Naturaleza, lo divino

todo lo llena. ¿Quién podría crearla

sino un Dios, con toda naturalidad?

Pues quien muy dentro sintiera a Natura

cómo apremia, la vería también

cumplirse satisfecha entre Sus manos.


Sería como el exceso y el granizo:

no esperaría a concebir lo nuevo,

sería como el exceso y el granizo:

no pensaría que algo se le escapa,

sería como el exceso y el granizo

con un anhelo inmenso y superado

y aún se asombraría de aguantar:

el deleite cambiante y poderoso.


[1] Hasta donde sé, este poema no había sido traducido al español (parece que tampoco al inglés ni al francés). La palabra “stanza” en el título original alude a una forma poética italiana que Rilke imita en este poema. La estructura existe en español aunque es poco común. El número de versos por estrofa varía aunque suelen ser ocho endecasílabos. Debido a la enorme concisión que existe en el alemán frente al español, no he podido conservar la rima aunque sí la métrica del poema. También he añadido un par de versos cuando aún sacrificar alguna palabra no era suficiente para dar la idea.

Winterliche Stanzen

Nun sollen wir versagte Tage lange

ertragen in des Widerstandes Rinde;

uns immer wehrend, nimmer an der Wange

das Tiefe fühlend aufgetaner Winde.

Die Nacht ist stark, doch von so fernem Gange,

die schwache Lampe überredet linde.

Lass dichs getrösten: Frost und Harsch bereiten

die Spannung künftiger Empfänglichkeiten.


Hast du denn ganz die Rosen ausempfunden

vergangnen Sommers? Fühle, überlege:

das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,

den leichten Gang in spinnverwebte Wege?

Stürze in dich nieder, rüttle, errege

die liebe Lust: sie ist in dich verschwunden.

Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,

sei froh, es ganz von vorne anzufangen.


Vielleicht ein Glanz von Tauben, welche kreisten,

ein Vogelanklang, halb wie ein Verdacht,

ein Blumenblick (man übersieht die meisten),

ein duftendes Vermuten vor der Nacht.

Natur ist göttlich voll; wer kann sie leisten,

wenn ihn ein Gott nicht so natürlich macht.

Denn wer sie innen, wie sie drängt, empfände,

verhielte sich, erfüllt, in seine Hände.


Verhielte sich wie im Übermaß und Menge

und hoffte nicht noch Neues zu empfangen,

verhielte sich wie Übermaß und Menge

und meinte nicht, es sei ihm was entgangen,

verhielte sich wie Übermaß und Menge

mit maßlos übertroffenem Verlangen

und staunte nur noch, dass er dies ertrüge:

die schwankende, gewaltige Genüge.

5 poemas de Paul Celan

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1

Der Sand aus den Urnen

Schimmelgrün ist das Haus des Vergessens.

Vor jedem der wehenden Tore blaut dein enthaupteter Spielmann.

Er schlägt dir die Trommel aus Moos und bitterem Schamhaar;

mit schwärender Zehe malt er im Sand deine Braue.

Länger zeichnet er sie als sie war, und das Rot deiner Lippe.

Du füllst hier die Urnen und speisest dein Herz.

1

La arena de las urnas

Verde moho es la casa del olvido.

Tu músico decapitado azulea frente a cada una de las puertas ondeantes.

Toca para ti el tambor de musgo y de amargo vello púbico;

con el dedo del pie lleno de llagas dibuja tu ceja en la arena.

La dibuja más larga de lo que era, y el rojo de tu labio.

Llenas aquí las urnas y alimentas tu corazón.

 

2

Lob der Ferne

Im Quell deiner Augen

leben die Garne der Fischer der Irrsee.

Im Quell deiner Augen

hält das Meer sein Versprechen.

 

Hier werf ich,

ein Herz, das geweilt unter Menschen,

die Kleider von mir und den Glanz eines Schwures:

Schwärzer im Schwarz, bin ich nackter.

Abtrünnig erst bin ich treu.

Ich bin du, wenn ich ich bin.

 

Im Quell deiner Augen

treib ich und träume von Raub.

 

Ein Garn fing ein Garn ein:

wir scheiden umschlungen.

 

Im Quell deiner Augen

erwürgt ein Gehenkter den Strang.

2

Elogio de la distancia

En la fuente de tus ojos

viven las redes de los pescadores del mar del extravío.

En la fuente de tus ojos

mantiene el mar su promesa.

 

Aquí lanzo yo

un corazón que estuvo entre la gente,

mi ropa y el brillo de un juramento:

 

Más negro en la negrura estoy aún más desnudo.

Soy leal solo cuando soy disidente.

Soy tú cuando soy yo.

 

En la fuente de tus ojos

voy a la deriva y sueño con un rapto.

 

Una red atrapó una red:

nos separamos estrechamente abrazados.

 

En la fuente de tus ojos

un ahorcado estrangula la cuerda.

 

3

Corona

Aus der Hand frißt der Herbst mir sein Blatt: wir sind Freunde.

Wir schälen die Zeit aus den Nüssen und lehren sie gehn:

die Zeit kehrt zurück in die Schale.

 

Im Spiegel ist Sonntag,

im Traum wird geschlafen,

der Mund redet wahr.

 

Mein Aug steigt hinab zum Geschlecht der Geliebten:

wir sehen uns an,

wir sagen uns Dunkles,

wir lieben einander wie Mohn und Gedächtnis,

wir schlafen wie Wein in den Muscheln,

wie das Meer im Blutstrahl des Mondes.

 

Wir stehen umschlungen im Fenster, sie sehen uns zu von der Straße:

es ist Zeit, daß man weiß!

Es ist Zeit, daß der Stein sich zu blühen bequemt,

daß der Unrast ein Herz schlägt.

Es ist Zeit, das es Zeit wird.

Es ist Zeit.

3

Corona

El otoño come de mi mano su hoja: somos amigos.

Pelamos el tiempo de las nueces y le enseñamos a partir:

y el tiempo vuelve hacia la cáscara.

 

En el espejo es domingo,

en el sueño alguien duerme,

la boca dice la verdad.

 

Mi mirada desciende hasta el sexo de mi amante:

nos miramos,

nos decimos la oscuridad,

nos amamos como memoria y amapola,

nos dormimos como el vino en las conchas,

como el mar en el rayo de sangre de la luna.

 

Nos quedamos abrazados en la ventana y ellos nos miran desde la calle:

¡ya es tiempo de que se sepa!

ya es tiempo de que la piedra se digne a florecer,

de que a la inquietud le toque un corazón.

Ya es tiempo de que sea tiempo.

 

Ya es tiempo.

 

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4

Todesfuge

Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends

wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts

wir trinken und trinken

wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng

Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der

schreibt der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete

er schreibt es und tritt vor das Haus und es blitzen die Sterne er pfeift seine Rüden herbei

er pfeift seine Juden hervor läßt schaufeln ein Grab in der Erde

er befiehlt uns spielt nun zum Tanz

 

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts

wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends

wir trinken und trinken

Ein Mann wohnt im Haus und spielt mit den Schlangen der schreibt

der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete

Dein aschenes Haar Sulamith wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng

 

Er ruft stecht tiefer ins Erdreich ihr einen ihr anderen singet und spielt

er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind blau

stecht tiefer die Spaten ihr einen ihr andern spielt weiter zum Tanz auf

 

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts

wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends

wir trinken und trinken

ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete

dein aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen

 

Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus Deutschland

er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die Luft

dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng

 

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts

wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland

wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken

der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau

er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau

ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete

er hetzt seine Rüden auf uns er schenkt uns ein Grab in der Luft

er spielt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister aus Deutschland

 

dein goldenes Haar Margarete

dein aschenes Haar Sulamith

4

Fuga de la muerte

Leche negra de la mañana, la bebemos por la tarde

la bebemos al mediodía y por la mañana, la bebemos en la noche

bebemos y bebemos

cavamos una tumba en el aire para que uno no esté apretado

Un hombre vive en casa, juega con las serpientes escribe

escribe cuando hacia Alemania oscurece tu cabello dorado, Margarete

escribe eso y se sale de la casa y brillan las estrellas él les silba a sus perros para que vengan

él les silba a sus judíos para que salgan los deja cavar una tumba en la tierra

nos ordena que toquemos para bailar

 

Leche negra de la mañana te bebemos por la noche

te bebemos en la mañana y al mediodía te bebemos en la tarde

bebemos y bebemos

Un hombre vive en casa y juega con las serpientes escribe

escribe cuando hacia Alemania oscurece tu cabellos dorados, Margarete

Tu cabello de cenizas Sulamita cavamos una tumba en el aire para que no estés apretada

Él grita ustedes caven más profundo en la tierra y ustedes, los de allá, canten y bailen

él busca el hierro en el cinturón y lo blande sus ojos son azules

ustedes, claven más hondo las palas ustedes, los de allá, toquen música para bailar

 

Leche negra de la mañana, te bebemos por la noche

te bebemos en la mañana y al mediodía te bebemos en la tarde

bebemos y bebemos

Un hombre vive en casa tu cabello dorado Margarete

tu cabello de cenizas Sulamita él juega con las serpientes

 

Grita toquen la música de la muerte con más dulzura la muerte es un maestro de Alemania

Grita toquen los violines con más oscuridad y luego esfúmense como humo en el aire

Entonces tendrán una tumba en las nubes para que no estén apretados

 

Leche negra de la mañana, te bebemos por la noche

te bebemos al mediodía la muerte es un maestro de Alemania

te bebemos por las tardes y por las mañanas bebemos y bebemos

la muerte es un maestro de Alemania su ojo es azul

te atina con una bala de plomo te atina con precisión

un hombre vive en casa tu cabello dorado Margarete

él azuza sus perros contra nosotros él nos regala una tumba en el aire

él juega con las serpientes y sueña la muerte es un maestro de Alemania

 

tu cabello dorado Margarete

tu cabello de cenizas Sulamita

 

 

5

Wer sein Herz

Wer sein Herz aus der Brust reißt zur Nacht, der langt nach der Rose.

Sein ist ihr Blatt und ihr Dorn,

ihm legt sie das Licht auf den Teller,

ihm füllt sie die Gläser mit Hauch,

ihm rauschen die Schatten der Liebe.

 

Wer sein Herz aus der Brust reißt zur Nacht und schleudert es hoch:

der trifft nicht fehl,

der steinigt den Stein,

dem läutet das Blut aus der Uhr,

dem schlägt seine Stunde die Zeit aus der Hand:

er darf spielen mit schöneren Bällen

und reden von dir und von mir.

 

5

Quien el corazón

Quien se arranca el corazón del pecho en la noche, alcanza la rosa.

Suyas son su hoja y espina,

a él le pone la luz sobre el plato,

a él le llena las copas de aliento,

a él se apresuran las sombras del amor.

 

Quien se arranca el corazón del pecho en la noche y lo lanza muy alto:

ese da justo en el blanco,

ese apedrea la piedra,

a ese le suena la sangre en el reloj,

a ese le marca la hora el tiempo de la mano,

a ese se le permite jugar con pelotas más bonitas

y hablar de ti y de mí.

 

5 poemas de Bertolt Brecht

5 poemas de Bertolt Brecht

5 poemas de Bertolt Brecht

Traducción de Gerardo Piña (publicados con permiso de la editorial Suhrkamp)

I

Alljährlich im September, wenn die Schulzeit beginnt

Stehen in den Vorstädten die Weiber in den Papiergeschäften

Und kaufen die Schulbücher und Schreibhefte für ihre Kinder.

Verzweifelt fischen sie ihre letzten Pfennige

Aus den abgegriffenen Beutelchen, jammernd

Daβ das Wissen so teuer ist. Dabei ahnen sie nicht

Wie schlecht das Wissen ist, das für ihre

Kinder bestimmt wird.

Todos los años, en septiembre, cuando el ciclo escolar empieza,

las mujeres de los arrabales van a las papelerías

y compran los libros de texto y los cuadernos para sus hijos.

Desesperadas pescan sus últimos centavos

en los monederos manoseados, y se quejan de

que el conocimiento sea tan caro. Aunque no sospechan

cuán malo es el conocimiento que está destinado

para sus hijos.

II

Dauerten wir unendlich

So wandelte sich alles

Da wir aber endlich sind

Bleibt vieles beim alten.

Si fuéramos infinitos

todo cambiaría,

pero, ni hablar, somos finitos

y muchas cosas permanecen sin cambio.

III

Und ich dachte immer: die allereinfachsten Worte

Müssen genügen. Wenn ich sage, was ist

Muβ jedem das Herz zerfleischt sein.

Daβ du untergehst, wenn du dich nicht wehrst

Das wirst du doch einsehen.

Y yo siempre pensaba: las palabras más sencillas

deben bastar. Cuando digo lo que es

debería destrozársele a cualquiera el corazón.

Que te hundes si no te defiendes

es algo que bien o mal comprenderás.

IV

Der nützliche ist immer in Gefahr

Allzu viele brauchen ihn.

Wohl ihm, der der Gefahr entrinnt

Nützlich bleibend.

Quien es útil siempre está en peligro

de que muchos, demasiados, lo necesiten.

Dichoso aquel que escapa de ese peligro

y no deja de ser útil.

V

Ihr jungen Leute kommender Zeiten und

Neuer Morgenröten über Städten, die

Noch nicht gebaut sind, auch

Ungeborene ihr, vernehmt

Meine Stimme jetzt, der ich gestorben bin

Und nicht ruhmvoll.

Sondern

Wie ein Bauer, der sein Feld nicht bestellt hat, und

Wie ein Zimmermann, der faul weggelaufen ist

Vom offenen Dachstuhl.

So habe ich

Meine Zeit versäumt, meine Tage verschwendet und nun

Muβ ich euch bitten

All das nicht Gesagte zu sagen

All das nicht Getane zu tun und mich

Schnell zu vergessen, ich bitt euch, damit nicht

Mein schlechtes Beispiel auch euch noch verführe.

Ach, warum saβ ich doch

Am Tisch der Unfruchtbaren, mitessend das Mahl

Das sie nicht bereitet hatten?

Ach, warum mischte ich

Meine besten Worte in ihr

Müβiges Geschwätz? Aber drauβen

Gingen die Unbelehrten

Dürstend nach Belehrung.

Ach, warum

Steigen meine Lieder nicht auf von den Orten, wo

Die Städte genährt werden, dort, wo sie Schiffe bauen, warum

Steigen sie nicht aus den schnell fahrenden

Lokomotiven der Züge wie Rauch, der

Im Himmel zurückbleibt?

Weil meine Rede

Den Nützlichen und Schaffenden

Wie Asche im Mund ist und trunknes Gestammel.

Nicht ein Wort

Weiβ ich für euch, ihr Geschlechter kommender Zeiten

Nicht einen Hinweis mit unsicherem Finger

Könnt ich euch geben, denn wie

Könnte den Weg weisen, der

Ihn nicht gegangen ist!

Also verbleibt mir, der ich mein Leben

So vergaudet habe, nur, euch aufzufordern

Kein Gebot zu achten, das aus unserem

Faulen Maule kommt, und keinen

Rat entgegenzunehmen von denen, die

So versagt haben, sondern

Nur aus euch heraus zu bestimmen, was euch

Gut ist und euch

Hilft, das Land zu bebauen, das wir verfallen lieβen, und

Die wir verpesteten, die Städte

Bewohnbar zu machen.

Ustedes, jóvenes de los tiempos venideros y

del nuevo rojo amanecer sobre las ciudades

que están aún por construirse, también ustedes

que aún no han nacido, escuchen

hoy mi voz, que muero sin gloria.

Más bien,

como un campesino que no ha cultivado sus tierras y

como un carpintero haragán que ha dejado

las tejas del techo a medio poner,

así he desaprovechado

mi tiempo y despilfarrado mis días, y ahora

debo pedirles

que digan todo lo que no se ha dicho,

que hagan todo lo que no se ha hecho, y que

me olviden deprisa, les pido, para que

mi mal ejemplo no los seduzca.

¡Ay! ¿Por qué me senté

a la mesa de los estériles, compartiendo la comida

que no habían preparado?

¡Ay! ¿Por qué mezclé

mis mejores palabras en sus peroratas superfluas? Cuando afuera

iban los indoctos

sedientos de instrucción.

¡Ay!, ¿por qué

mis cantos no provienen de los lugares donde

las ciudades se nutren, allá, donde construyen barcos?, ¿por qué

no descienden de las locomotoras del tren

veloces y viajeras, iguales al humo

que se queda detrás en el cielo?

Pues a los útiles y creadores,

mi plática

les sabe a ceniza en la boca y a tartamudeo de borracho.

Ni una palabra

tengo para ustedes, generaciones de tiempos venideros,

ni una advertencia acompañada de un dedo inseguro

podría darles, pues ¡cómo

podría conocer el camino quien

no lo ha recorrido!

Entonces a mí, que tanto he malgastado

la vida, solo me queda exhortarlos

a no respetar ningún precepto que venga

de nuestros hocicos podridos y

a no recibir

ningún consejo de quienes

así han fracasado, sino solo

a que decidan qué

es bueno para ustedes y qué los puede ayudar

a cultivar la tierra que nosotros abandonamos y

contaminamos; les queda hacer habitables

las ciudades.

Calaveritas por Ayotzinapa

En 2014 escribí estas Calaveritas; en medio de un clima de crímenes de Estado que no es difícil recrear. Las circunstancias no han cambiado prácticamente.

 

Calaverita 1

La calaca está de fiesta

en este dos mil catorce:

Más muertos suben la cuesta.

(El muerto a la muerte es goce.)

 

Pero también hay más vivos,

compañero Abel García,

que con todos tus amigos,

hoy te reclaman con vida.

 

Calaverita 2

¿Dónde está Alexander Mora?

se pregunta la huesuda.

No le ha llegado su hora

y nuestra boca no es muda.

 

¿Dónde están los normalistas?

nos preguntó ayer la muerte.

Pregúntale a los priístas,

pregúntale a los panistas,

pregunta a los perredistas,

pero seguro te mienten.

 

Calaverita 3

Al buen Antonio Santana

se lo encontró la Catrina

bebiendo como si nada,

divertido en la cantina.

 

Esto fue en dos mil sesenta

(no se confundan de fecha)

pues el maestro fue hallado

vivo con más de cuarenta

normalistas a su lado.

 

Calaverita 4

Va la muerte a Ayotzinapa

buscando a un viejo y enfermo.

“A mí nadie se me escapa”,

le dice a nuestro gobierno.

“Pues ya somos dos, mi cuata,

que hacemos de esto un infierno”.

 

Era el imbécil de Abarca.

Era el imbécil gobierno.

“¡Adán de la Cruz Abrajan!”,

le grita en error la muerte.

“¡Ni madres que aquí me bajan!”,

grita el muchacho bien fuerte,

“¡con tantos que hoy me reclaman!”

 

Calaverita 5

La misma Parca lo sabe:

la muerte no es ningún chiste.

Si tú la buscas: ya sabes.

Nomás no te pongas triste.

Y yo sé que el Abelardo

(Abelardo Uvé Peniten)

nunca la ha estado buscando.

 

Si no dan, que no nos quiten.

Que no venga, aunque la inviten,

la muerte violenta andando.

 

Calaverita 6

“Cuando no encuentre a quien busca,

que se enoje la calaca.

Que se enoje y se haga caca.

Huesuda, tilica y flaca,

pues su presencia me ofusca”.

 

César Manuel no lo ha dicho

ni en Huamantla ni en Guerrero,

pero seguro si ha dicho:

“¡Pinche gobierno culero!”

 

Calaverita 7

“Éste es Ascencio Bautista.

El Benjamín y el primero

que estudia pa’ normalista.

Yo por eso, no lo quiero”.

 

Así le dijo la Parca

al gobernante de Iguala.

“Ya ni la chingas, Abarca.

En lo cruel y lo pendejo

Nomás los tuyos te igualan”.

 

Calaverita 8

Por Carlos Iván no va,

no va por él la Catrina.

Porque la muerte no va

a un estudiante de veinte,

a menos que sea asesina

si no halla una enfermedad.

 

Carlos Iván, normalista,

ha visto con claridad

lo que parece normal:

gente amoral y clasista

con ganas de gobernar,

mientras gente honrada y lista

pa’ todo tiene que luchar.

 

Calaverita 9

Cuando vio a Bernardo Flores,

a la Huesuda le gustó.

Pero prefiere mayores

y ya no se lo llevó.

 

Si apenas tiene veinte años,

poco chiste va a tener

agarrarse a uno como él.

A lo mejor le hace daño.

 

Porque joven y estudiante,

normalista y entusiasta,

mal se ve junto a la Parca

con la vida por delante.

 

Mejor ya llévate a Abarca

y de paso a sus secuaces.

“Está bien que sea la Parca,

pero asesinos rapaces,

como mediocres rascuaches,

hasta a mí se me atragantan”.

Así nos dijo esa Parca.

 

 

Dos poemas gatunos

I

Desde la ventana intuyo

que un día vuelven

menos felices al descender del auto,

menos iguales que el domingo anterior.

Intuyo que vuelven un día

con los hocicos llenos de pájaros,

con las bolsas llenas de pájaros

—olvidados del eterno domingo—.

 

Desde la ventana intuyo

que un día vuelven sin pensar en el lunes,

sin las mismas cajas de cereales,

sin detergente ni facturas.

Intuyo que un día volverán

y no cerrarán la puerta.

Dejarán que entren la madeja,

las bolas de papel

y la noche.

Como los gatos,

comenzarán a vivir.

 

 

II

Acicálate en la tímida esdrújula,

afílate en lo agudo del sofá,

(desperézate donde no te alcancen)

juega con su ira, su autoestima.

Orina sus zapatos por colores,

impregna tu voluntad en la suya,

mancíllalo, indómito demuéstrate

—sé yámbico, orgulloso, dominante—.

No cedas ni una silla ni un estambre,

no te quites de encima aunque reviente

su vejiga y se le doblen las piernas:

que el cansancio postrero lo derrumbe

y aprenda a amar tus horas como a Dios.

Metamorfosis

Para Anahí

 

Inicias hoy debajo de tu piel.

Debajo de tu piel un microcosmos

repite a su manera tus latidos,

inicia sus sentidos con los tuyos,

su centro habita dentro de tu centro,

sus oídos se forman con tu voz.

 

Pronto vas a parirte como madre.

Vas a parir el tiempo de una madre.

Y vas a continuar la luz, la sangre

de un milagro ya visto muchas veces,

pero al cabo un milagro, una promesa:

continuarnos en vez de repetirnos.

(Porque no sabemos sino morir

y renacer queriendo no ser polvo.)

Sólo somos humanos, sólo vamos

en busca de algo menos extraviado,

de un ser menos perdido, menos solo.

 

Aunque vaya a perderse y descubrirse

él mismo en sus trabajos y sus días,

aunque a ratos se sienta ajeno, extraño,

queremos encontrarlo en el momento

que une tu vientre, tu risa y mis manos;

un ser que inevitablemente sueñe

con un ser de mejores adjetivos,

y de palabras bellas como espuma,

de adverbios imprecisos como siempre,

de errores y certezas y futuros.

 

En esta nueva forma de encontrarnos,

de buscarnos y perdernos en el hijo,

de volver a nombrar al cielo, cielo;

de ahuyentar el temor a medianoche,

contaremos de nuevo las historias

que refieren la vida con sus mares,

sus continentes, sus barcos piratas,

sus aventuras, sus lances y entuertos.

 

Te propongo el jugar, la valentía

y el riesgo cotidiano de la risa,

para hacernos de agua, cobrar forma

sólo en tanto el momento nos lo exija,

cuando sus manos quieran alcanzarnos.

 

Te ofrezco estar presente con mi voz,

mi silencio, mis brazos y mi piel;

presenciar a tu lado el viejo rito

del niño de este tiempo y otro tiempo

que pregunta de nuevo por la muerte,

los colores, las reglas, los abismos,

el olor de los vientos y del agua,

y más tarde se asombra de sí mismo,

del tacto de su cuerpo en otro cuerpo,

del hambre, la crueldad y el abandono.

 

Deseo que aventure sus respuestas

con actos que acompañen sus palabras,

como el hombre de este tiempo y otro tiempo,

que sigue sus anhelos y temores,

que mejora su entorno y lo cuestiona

y no cesa ante horrores e injusticias

de esgrimir su denuncia, de ser hombre.

Que sea digno de sí, de este momento,

del estado primario en que se juntan

nuestras manos, tu vientre y sus anhelos.

Lo que desconoces de los sonetos de Shakespeare

Da click aquí para leer el artículo “Lo que desconoces de los sonetos de Shakespeare”

Los sonetos de Shakespeare fueron publicados después de su muerte y hay muchas interrogantes en torno a su contenido. ¿Hasta qué punto son autobiográficos? ¿Por qué parecen referir una historia de celos y un triángulo amoroso? ¿Por qué habrá elegido Shakespeare una forma de convenciones y estructura rigurosas para hablar de temas inéditos en un soneto?